So nicht Herr (Guido) Ehlers!

... Redakteure verdienen zuviel?
Wir nennen Tatsachen:
- Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Redakteurs / einer Redakteurin liegt deutlich unter der der übrigen Beschäftigten. Das kommt sicher nicht von längeren Aufenthalten in der Hängematte.
- Von Acht-Stunden-Tagen können die meisten RedakteurInnen auch bei den LN nur träumen. Für Arbeit bis in den späten Abend hinein oder auch am Wochenende wird übrigens kein Cent dazubezahlt.
- Wegen der unberechenbaren Arbeitszeiten müssen RedakteurInnen viele private Opfer bringen. Sport oder Volkshochschulkurs zum Beispiel sind für viele nicht drin.
- Die Personaldecke ist inzwischen so dünn, dass kein Kollege / keine Kollegin krank werden darf.
- Berichte, Reportagen, Kommentare werden auch bei den LN nicht von der Geschäftsführung geschrieben.
- Die Gehälter sind in den vergangenen Jahren weit weniger stark gestiegen als die anderer Beschäftigter. Abstriche mussten schon hingenommen werden beim Urlaub, beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Wir fordern:
Hetzen Sie die Beschäftigten im Hause LN nicht weiter gegen Ihre engagierte und motivierte Redakteurs-Mannschaft auf! Damit schüren Sie nur den Sozialneid und diffamieren Redakteurinnen und Redakteure. Wir fragen ja auch nicht, was ein Geschäftsführer „verdient“!
Geben Sie nicht weiter den Westerwelle der LN! Nehmen Sie Ihre Entgleisung offiziell zurück!
Wenn Sie nur Peanuts zahlen wollen, müssen Sie Affen einstellen.
ViSdP: Michael Frömter
Diese Meldung wurde am 26. Februar 2010 erstellt.
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Der DJV-SH stellt exclusiv für seine Mitglieder Presseausweise für das Jahr 2010 aus.